Die moderne Variante

Digitales Röntgen

DIE „KLASSISCHE“ RÖNTGENUNTERSUCHUNG IN MODERNER VARIANTE

Beim digitalen Röntgen wird das durch Röntgenstrahlen erzeugte Bild nicht mehr analog auf einem Röntgenfilm – durch Schwärzung von Silberverbindungen – erzeugt. Die Filmentwicklung entfällt.

Die auf einem speziellen Detektor auftreffenden Röntgenphotonen werden ohne Umweg über sichtbares Licht direkt in Elektrizität umgewandelt und im Detektor an eine spezielle Schicht abgegeben. Diese leitet die erfassten Daten digital – in Form eines Signals – an einen Computer weiter.

Vorteile dieser Methode sind u. a. die geringere Röntgenstrahlenbelastung, die mögliche Nachbearbeitung der Bilder, sowie die platzsparende Speicherung und Reproduzierbarkeit.

Häufige Einsatzgebiete des digitalen Röntgens sind zum Beispiel Untersuchungen bei Knochenbrüchen oder –entzündungen und das Röntgen der Lunge.

Durch Gabe von Kontrastmitteln können Körperhöhlen und innere Organe dargestellt werden. Auch im zahnärztlichen Bereich findet es seine Anwendung. Spezielle Verfahren dienen ferner z.B. zur Darstellung von Gefäßen und zur Behandlung von Gefäßerkrankungen (Angiographie).

Welche Untersuchungsmethode für Ihre Erkrankung erforderlich ist, wird Ihr behandelnder Arzt feststellen.